Champignons – Lärchenblüten Salat

Für 2-4 Personen

200g frische Champignons
2-3 EL Sringkrautsprossen, oder frische grüne Duft-Veilchenblätter
3 -4 EL Olivenöl
1 EL Apfelessig
Bergsalz, frisch gemahlener Pfeffer
Lärchenblüten
150g Feta Schafs- oder Ziegenkäse
1EL Leinsamen gold

 

 

Die Champignons mit einem trockenen Tuch säubern und in möglichst feine Scheiben schneiden, oder hobeln mit einem Gourmethobel. Die Springkraut Sprossen waschen und mit dem Olivenöl und Essig fein pürieren. Mit dem Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Feta möglichst in dünne Scheiben schneiden, und mit den Champignons auf eine Platte anrichten. Das frische Kräuteröl darauf träufeln, mit den Lärchenblüten und Leinsamen bestreut servieren.

 

Wer es scharf möchte kann ein paar Chiliflakes darüber streuen. Dazu frisches Brot oder gekochte Kartoffel servieren.

Die Lärche (Larix decidua)

Die Europäische Lärche ist eine der weltweit etwa zwölf Lärchenarten und gehört zur Familie der Kieferngewächse.

Die Blüten und jungen Nadelspitzen sind essbar

Zarte weibliche und männliche Blüten sind sofort essbar, als Wegerfrischung. Das Aroma der Blüten ist sehr dezent und keinesfalls harzig oder terpentinartig. Aus den frischen Trieben der Astspitzen lässt sich ein wohlschmeckender Tee zubereiten. Oder in Schokolade getaucht eine wunderbare Süssspeise, dazu ein Rezept in meinem Buch Natur Gourmet.
Feingehackt über deftige Suppen mit Käse, schmecken sie ebenfalls sehr erfrischend.

Aus den pinkfarbenen weiblichen Blüten, welche oft in unerreichbarer Höhe sind, wird Lärchenlikör oder Lärchengeist hergestellt. Wer im Frühjahr welche pflücken kann, sollte ungefähr eine handvoll auf einen Liter hochprozentigem Alkohol mindestens 40%, und etwas Kandiszucker ansetzten. Das Ganze mehrere Wochen ziehen lassen.
Der Lärche wird verschiedenartig heilende Wirkung zugeschrieben. Am bekanntesten ist das Terpentin, bekannt auch unter dem Namen "Venetianisches Terpentin". Die aus der Lärche gewonnene Harzsalbe enthält bis zu 20% ätherisches Öl und über 50% Harzsäuren. Sie soll gegen Gicht, Hexenschuss, Rheuma, Neuralgien, Erkältungen, Durchblutungsstörungen und Infektionen helfen.

Das Drüsige Springkraut ( Impatiens glandulifera)

auch Indisches oder Himalaya-Springkraut genannt, ein Neophyt. Es verhält sich wie jede andere Pflanze auch – es besetzt Nischen.

Pflanzen wandern, lassen anderen Platz und suchen sich ein für sie neues, geeigneteres Habitat.

Die einjährige Pflanze stammt ursprünglich aus dem Himalaya und wurde 1839 von Kashmir aus als Gartenzierpflanze nach England importiert. Von dort verbreitete sie sich schnell über ganz Europa.
Tatsächlich gibt es laut neuesten Erhebungen kaum Anlass zur Sorge. Zwar breitet sich die Pflanze sehr stark aus, sie vergeht aber ebenso schnell wieder. Wassermangel kann es nicht überdauern und sie bildet keine Rhizome aus, sondern vermehrt sich ausschließlich über Samen. Die sehr köstlich schmecken, etwa wie Walnüsse!

Die jungen Blätter und Blattspitzen kannst du verwenden, aber immer nur in kleinen Mengen! In größeren Mengen wirken sie in der Medizin auch als Abführ- und harntreibendes Mittel.

Die Blüten schmecken leicht säuerlich und geben einen tollen Farbton für Sirups und Eiscreme!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.