Aus der Gattung Wetterstern ist Astraeus odoratus essbar

Astraeus odoratus

Am oberen Foto sind verschiedene Wetter - und Erdsterne sichtbar, die man schnell verwechseln kann!

Aus der Gattung Wetterstern ist Astraeus odoratus essbar

Aus der Gattung Wetterstern ist Astraeus odoratus essbar

und wird hier in Dosen angeboten zum Kauf. ( Danke dir, Peter Lang, für den Hinweis auf das Thema).  Astraeus odoratus wächst in den trockenen Wäldern im Tiefland Thailands, wo er gerne gesammelt wird. Die Fruchtkörper des Pilzes wachsen unterirdisch während der Regenzeit im Mai und Juni im sandigen Boden und mykorrhizieren an Erle, Kastanie, Eukalyptus und Douglasie.
In Thailand wird allgemein angenommen, dass Waldbrände das Wachstum der Fruchtkörper von Pilzen wie Wettersternen  A. odoratus stimulieren, und die Brände absichtlich zur Steigerung des Ertrags  eingesetzt werden. Obwohl die Pilze in dem sandigen Boden des verbrannten Waldes leichter zu finden und sammeln sind, gibt es keine Hinweise darauf, dass das Verbrennen den Ertrag erhöht.
Man vermutet vielmehr, dass es sogar die Artenvielfalt und den Ertrag anderer Pilze verringert.

Wenn die Regenzeit beginnt, startet das Pilz-Sammelfest!

Astraeus asiaticus ist eine Pilzart aus der Familie der Kartoffelbovistverwandten (Sclerodermataceae) innerhalb der Ordnung der Dickröhrlingsartigen (Boletales).

Die junge unreifen Fruchtkörper, teilweise innen noch weiß, aber auch schon bräunliche, werden auf den Märkten Thailands in breiten flachen Körben dargeboten und zu hohen Preisen verkauft. Der Ertrag hängt wahrscheinlich noch mit der Wetterlage zusammen, ob die Sommer feucht oder trocken sind.
Die Thailänder essen den blanchierten Pilz in Currys gekocht, in Meeresfrüchte Salaten oder nur mit Fischsauce und Palmzucker gewürzt.
Anscheinend werden Sie auch gerne gebacken. Das knusprige, knackende Gefühl der Pilze ist anscheinend bei den Thailänder sehr beliebt.

 Seltenen Juwelen werden sie auch genannt!

Hier noch ein Blick in die Dose, die Pilze sind ca. 1-3 cm groß. Meistens innen bräunlich und etwas fester. Die ganz kleinen Pilze haben einen weissen etwas flüssigen Kern.
In Asien sind die Astraeus odoratus beliebt, weil Sie beim draufbeißen so knacken. Das kann ich bestätigen, die Peridie ist ziemlich fest und das Innere bleibt weich beim garen. Vorsicht, beim reinbeissen, es ist ungefähr so, wie bei ganzen Kirschtomaten, wenn das heisse flüssige Innere kommt, dann kann man sich schnell verbrennen!

Durch die Panade wird das knacken noch mehr verstärkt, perfekt für das richtige Mundgefühl! Der Geschmack ist pilzig, vielleicht etwas wie Kalbfleisch. Yummy!

 

Scharfer Glasnudelsalat mit knackenden Wettersternen

Zutaten für 2 Personen

100g Glasnudeln
1 Schalotte
1kleines Stück Ingwer
jeweils eine handvoll Zuckerschoten, junge Spinatblätter, Kirschtomaten
1 kleine rote Peperoni

3 EL Fischsauce
etwas Agavensirup
2-3 EL Limettensaft

halbe Dose ca. 100g Astraeus odoratus 
2EL weisser und schwarzer Sesam
1 EL Pankobrösel oder normale Semmelbrösel
prise Salz

Öl zum ausbacken ( Sesamöl)

 

 

 

Die Glasnudel mit kochemdem Wasser übergiessen und kurz quellen lassen, dann durch ein Sieb geben und abtropfen lassen.
Schalotte schälen und mit dem Ingwer sehr fein würfeln. Gemüse waschen, putzen und mit der Peperoni in feine Streifen schneiden. Alles mit den Glasnudeln mischen und mit der Fischsauce, Agavensirup und Limettensaft abschmecken und durchziehen lassen.

Die Astraeus Odoratus abtropfen lassen und durch das verquirlten Ei ziehen. Sesam und Paniermehl mischen, etwas salzen und die Pilze darin wenden. Pfanne mit Öl erhitzen, und die Pilze darin runterherum goldbraun und knusprig ausbacken.

Auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen und heiß zum Salat servieren.

 

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