Morchel Salat mit frischen Wildkräutern

Morchel – Salat

Frühlingssalat mit frischen Morcheln

Zutaten  für 2 Personen

250g verschiedene junge Salatblätter ( römischer Ampfer, Rauke, Gundermann, Veilchen Blätter...)
5 Radieschen
300g frische Frühlingsmorcheln
5 EL Olivenöl
1EL Apfelessig
1TL mittelscharfer Senf
1/2TL Honig oder Birnendicksaft
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer
essbare Blüten ( Gänseblümchen, Löwenzahnblüten, Gundermann....)

 

 

Salatblätter waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen. Radieschen waschen und in feine Scheiben schneiden.

Die Morcheln putzen mit Hilfe eines Pinsels, sehr große evtl. halbieren.

1 EL Olivenöl in einer heißen Pfanne erhitzen und die Morcheln darin schwenken und wichtig, gut durchgaren! Beim Braten, die Küche zu Lüften ist Vorteilhaft.

Aus dem restlichen Öl, Essig, Senf, Honig, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette anrühren.

Salat, Radieschen, Pilze und Blüten auf Tellern anrichten und mit der Salatsauce beträufeln. Sofort servieren!

Tipp

Ab März bis Mai wächst der Frühlingsmorchel!

Frühlingssalat mit Morcheln © Tanja Major

Morchel Salat mit frischen Wildkräutern
Das Rezept ist aus meinem Buch Natur Gourmet! *

Morcheln sind roh giftig

und müssen wie die meisten Speisepilze bei allen Zubereitungen richtig erhitzt werden. Beim Erhitzen werden gastrointestinale reizende Substanzen wie Hydrazine, die auch in Speisemorcheln wahrscheinlich in geringen Mengen enthalten sind, inaktiviert. Wer Morcheln noch nie gegessen hat, sollte mit kleinen Portionen anfangen.
Die Verträglichkeit von Pilzen ist individuell sehr verschieden. Magen und Darm reizende Stoffe in bestimmten Pilzen wirken sich bei manchen Menschen aus, bei anderen überhaupt nicht.

Morcheln gehören zu den begehrtesten und teuersten Edelpilzen.

Spitzmorchel und Speisemorchel, die beide aromatisch delikat und bissfest sind, wachsen an Wegrändern und Böschungen, in Auen meist unter Eschen, nach Überflutungen und nach Waldbränden. Morcheln sind Zersetzer, sie wachsen auf abgestorbener organischer Substanz.

Auch im eigenen Garten

auf frischem Rindenmulch kann man sie finden. Die Gemeinsamkeit dieser Standorte ist das Fehlen von Konkurrenten. Morcheln nutzen freie Nährstoffe und Licht, wachsen sehr schnell und besiedeln gestörte Flächen neu. Dazu kann ich euch dieses Buch *empfehlen!

Fazination Morchel von Heinz Gerber
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