Tuber excavatum Vitt.

ist eine der häufigsten Trüffelarten der Gattung Tuber

und wird hier auch als die Holztrüffel, die Ausgehöhlte Trüffel, die Olivbraune Hohltrüffel, die Hohltrüffel oder Hundenasentrüffel bezeichnet.
Da Trüffelhunde Züchter oftmals die tuber excavatum als Trainingstrüffel verwenden.

Wie ihr deutscher Name "Hohltrüffel" verrät, ist an einer Fruchtkörperseite eine Öffnung (Kavität) vorhanden, die bis in die Fruchtkörpermitte reicht.

Sie ist in ganz Europa verbreitet und kommt in Kalkgebieten vor. In Symbiose wächst die Tuber excavatum in Laub- oder Nadelwäldern, mit Buchen, Eichen, Kiefern, Birke oder Hasel. Oft zusammen mit der Tuber aestivum. Sogar auch in Parkanlagen und Gärten wurden schon Funde verzeichnet. Die Trüffelknollen liegen 2 bis 10 cm unter der Erdoberfläche.
Die Hölzerne Trifola kann das ganze Jahr durch gefunden werden, ihre Haupt-Reifezeit ist ab dem Sommermonat Juli bis in den Winter hinein.

Ihre Außenhaut (Peridie) gibt es in vielen Farbtönen, zwischen beige bis ockerbraun, mit einer eher glatten bis leicht rauen Oberflächenstruktur. Die Gleba (Fruchtfleisch) kann auch variieren, von ocker mit beiger Marmorierung oder auch hellbraun mit manchmal leicht violettem Beiton. Die meisten Fundknollen haben Haselnuss- bis Walnussgröße.

Der kräftige Geruch ist alliumartig. Ihr Geschmack ist im reifem Zustand angenehm trüffelig, pilzig, mit einer Note von stark gereiftem Camenbert.

Als Geheimtipp, wird Sie in vielen europäischen Länder von Kennern gerne in der Küche für Pasteten, Aufstriche, Pilzbutter und für Trüffelöl verwendet.

Die Aromen der Tuber excavatum sind sehr intensiv und Sie eignet sich gut um Eier mit Trüffelgeschmack zu aromatisieren. Einfach die Trüffel mit den Eiern, in einem Behälter für ein paar Tage zusammen kühl lagern, dann weiter verwerten.

Die Holztrüffel ist meistens sehr sandig und sollte vor dem Verzehr, vorsichtig gebürstet werden (evtuell unter Wasser), um den Schmutz zu entfernen. Dann mit einem Tuch trocken reiben.

Für den Genuß, sollte die Tuber Excavatum auf einer Trüffelreibe fein geraspelt werden. Aufgrund ihrer holzigen Struktur, sind selbst dünne Scheiben noch zäh.

 

Sie eignet sich wunderbar für eine schnelle Vorspeise,

dazu eine weiße Nektarine oder einen Pfirsich in Spalten schneiden und mit Mozzarellascheiben belegen. Den Mozarella mit Salz würzen,  frisch gepresstes Olivenöl darüber träufeln.
Nun reichlich von der Tuber excavatum darüber reiben und servieren!  Dazu schmeckt ein knuspriges Focaccia !

Wer mag, kann mit ein paar essbaren Blüten dekorieren, wie z.B.: Eibisch Blüten oder andere Malven und mit etwas weißem Balsamico Essig würzen.

 

 

tuber excavatum

Sie ist umgangssprachlich in Italien auch bekannt unter: La trifola di legno (= Holz-Trüffel), tartufo legnoso, tartufo scavato.
In Frankreich heisst sie Truffe jaune, gelber Trüffel. De holle truffel in den Niederlanden, lanýž vydutý in Tschechien, Hollowed truffle in England

Auch der Anbau sei möglich,

diese Trüffel braucht die oben beschriebenen Baumarten und lose, lehmig-kalkhaltige Böden um zu wachsen.

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